Arnold Schiller

Arnold Schiller: Jahrgang 1965, geboren in München,

Mehr Bürgerbeteiligung, Transparenz, Bürgerrechte, Bildung und
Grundeinkommen.

Einen Staat, der Profile anlegt (Staatstrojaner,Polizeiaufgabengesetz), kann ich nicht hinnehmen. Bürgerrechte müssen verteidigt werden.  Eine Wissensgesellschaft lässt alle unabhängig ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit teilhaben. Im Zuge der Digitalen Revolution aller Lebensbereiche sind trotz aller Lippenbekenntnisse die Würde und die Freiheit des Menschen in bisher ungeahnter Art und Weise gefährdet. Dies geschieht in einem Tempo, das die gesellschaftliche Meinungsbildung und die staatliche Gesetzgebung ebenso überfordert wie den Einzelnen selbst. Acta konnte verhindert werden. Trotz der Demonstration Bayern stoppt
CETA am 16.Juli 2016 ist es nicht gelungen. Seit meiner Kandidatur für München Moosach 2013 hat sich die Lage verschlechtert. Zwar war manche Demonstration wie am 18.4.2015 (Stop TTIP) oder am 10.5.2018 (#nopag) von den Teilnehmerzahlen durchaus erfolgreich. Nur genügt das leider nicht. Klarmachen zum Ändern gilt heute mehr denn je und ist dringender notwendig als 2006. Am 23.3.2019 um 13:25 auf dem Marienplatz in München besprach ich mich hinter der Bühne noch mit dem Polizeieinsatzleitung und davor war anderer Orgagram irgendwie hatte ich nicht mitbekommen wie zur #saveyourinternet sich der Marienplatz füllte. Ich war dann doch Baff als ich hinter der Bühne hervorkam und der Marienplatz gesteckt voll war. Gebracht hat auch diese 40.000-Leute Demo leider nichts. Die EU hat den Uploadfilter am 26.3.2019 beschlossen.

 Sonstiges

Es steht schon viel zu viel im Netz. Dinge die tatsächlich etwas mit mir zu tun hat w.z.B. Artikel auf der S71-Seite oder Artikel auf volksbegehren-studiengebühren.de oder andere Aktionen sowie die Artikel auf Djsgegengema (Die Domain hat sich ein Domaingrabber geschnappt dafür dieser  Djs gegen Gema Link). Irgendwo findet der Leser auch Artikel zur einer vergangenen Landtagskandidatur auf zum Beispiel über Stadtteilverkehr in Moosach. Der Münchner Merkur schreibt über „Arnold Schiller, der als Beruf „Liquidator“ angibt, auf Listenplatz 26. Er propagiert auf seinem Wahlplakat „Die Gedanken sind frei“ und steht damit ganz in der Linie seiner Internet-affinen Partei.“ ohne mich jemals gefragt zu haben – zum Länderfinanzausgleich hatte und habe ich eine etwas differenziertere Position und Liquidator ist nicht mein Beruf sondern war eine zeitweilige Funktion. Das Netz vergisst nichts, das bedeutet aber nicht, das alles was im Netz steht wahr ist. Das ich am 28. September 1998 dies hier unterzeichnet habe, ist allerdings wahr.Und auch sowas habe ich damals verbrochen.

Ich bin jetzt seit über 20 Jahren in diesem Merkelschen Neuland unterwegs und glücklicherweise ist einiges vergessen und manches ist aber auch unglücklicherweise vergessen. Ich war wohl einer der ersten, die Javascriptpopupfenster in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends geschrieben haben und der Code landete dann bei Htmlgoodies, meine schöne Emailadresse vom Bürgernetz München habe ich aber mit dem Untergang des Bürgernetzes verloren und erkannte dabei wie wichtig es ist eine eigene Domain zu haben. Firmen und Netze kommen und gehen. Altavista war mal die Suchmaschine jetzt ist es Google.

Als alter Usenetter folgte ich nicht jedem Trend aber landete letztlich doch bei Facebook und Twitter. Ich weiß das Snapchat und Whatsapp neuerdings cool sind, aber wahrscheinlich ist die junge Horde schon wieder zwei Häuser weiter gezogen.

Als ich 1992 bei der bayerischen Staatsbibliothek anrief, weil ich wissen wollte, wie sie denn aus dem Internet erreichbar wären, waren die ein wenig überfordert. Eine Datex-P-Adresse konnte ich immerhin entlocken.  Heute weiß wahrscheinlich kein Schwein mehr was das ist. Aber die bayerische Staatsbibliothek ist bis heute noch nicht in dem Internet angekommen, das ich mir vorstelle. Microsofts versprechen sind langweilig und werden auch nicht erfüllt. Das freie Wissen, was ich mir in den 90er des letzten Jahrtausends erträumte, wird nicht kommen.

Ich war schon immer ein politischer Mensch. Sei es das ich mit 15 die Jungen Liberalen Bayern mitgründete oder mit 19 Kinder vor dem Verhungern retten wollte. Eine Bürokratiereform wollte ich schon damals und habe sie bis heute nicht erlebt. Im Gegenteil es ist in den letzten 30 Jahren schlimmer und schlimmer geworden.

Es nützt auch wenig Demos zu organisieren, die erfolgreichste bisher war am 18.4.2015 mit 20.000 Teilnehmern in München gegen CETA und TTIP.

Gewonnen haben bisher immer die mit dem Geld. Das ist eines der Dinge, die ich nicht habe. Ich habe überhaupt wenig, ich bin lieber. Das schlimme ist, ich bin mir treu und das können manche gar nicht ab.

4 Antworten auf „Arnold Schiller“

    1. Nun es ist eine Selbstdarstellung, die keinen Qualitätsanspruch hat. Das bin ich auch. Wenn es dir nicht gefällt, es gibt genügend andere Texte in diesem Blog. Wenn dir gar nichts gefällt und alles schlecht geschrieben ist, dann stellt sich für mich die Frage, was dein Kommentar bezwecken soll.

  1. „Ich war wohl einer der ersten, die Javascriptpopupfenster in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends geschrieben haben“.

    30 Jahre JavaScript?

    Warum sind sie dann nicht in der Lage Ihr Frickelwerk von WP – Webseite DSGVO konform zu coden? Es genügt leider nicht einen WordPress Hinweis via Plugin einzubinden – schon bei Seitenaufruf werden zig Daten nach Übersee übertragen. Der Consent wird automatisch bis 2038 ausgestellt? Sie suggerieren technischen Kompetenz – können aber nicht einmal den Databreach auf Ihrem Server nachvollziehen? Mit 30 Jahren Javascript Erfahrung?

    Analysiert man nur Teile ihrer Seite stehen einem die Haare zu Berge. Spaghetti Code kann man entwirren – aber den Käse? Ich schlage vor sie nehmen die Seite erst einmal umgehend offline, bereinigen ihr „Werk“ – und stellen Sie danach erst wieder bereinigt online. Zwingend https verschlüsselt, da sie Formulareingaben abfragen. Aus Fairness mache ich hier noch kein großes Fass auf – sollte ich das tun müssen geht auch eher ein grep snapshot direkt an die Datenschutzbehörde. Es gibt auch Coder die einen Qualitätsanspruch haben. Sie sollten das auch. Es gibt auch andere Leute die der Shell mächtig sind. Polemik und Aktionismus schützt vor Strafe nicht. Ihr Databreach ist im übrigen ein russischer Spambot – das konnte man direkt nachvollziehen, da sie den Code publiziert (!) haben … ich schaue mir das nächste Woche nochmal an. Ich empfehle ihnen weniger Aktionismus – dafür sich mehr Wissen über PHP, Javascript + mySQL anzulernen.

    1. Ach Gottchen du glaubst ernsthaft, ich habe diese WordPressseite hier programmiert? Das ist einfach ein Standard WordPress von der Stange und ja ich habe die Kommentar seit dem 1.12.2019 nicht mehr gelesen und lese den Kommentar erst jetzt. Wenn es dir nicht gefällt, gehe woanders hin – niemand verpflichtet dich meine Webseite aufzurufen und zu lesen. Wer auch immer Anurnimus ist. Und grundsätlich kannst du davon ausgehen, dass alle deine Daten bei diesem Server als kompromittiert gelten müssen, da der Server schon mal gehackt wurde. https kann der Server übrigens. HTTP existiert halt für Leute die https nicht finden. Stellt sich auch noch die Frage wie du hierher gelangt bist. Mehrere Domains landen hier. Na wie dem auch sei – fühl Dich mit deinem Rant glücklich.

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