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Arnold Schiller

Es steht schon viel zu viel im Netz. Dinge die tattsächlich etwas mit mir zu tun hat w.z.B. Artikel auf der S71-Seite oder Artikel auf volksbegehren-studiengebühren.de oder andere Aktionen sowie die Artikel auf Djsgegengema (Die Domain hat sich ein Domaingrabber geschnappt dafür dieser  Djs gegen Gema Link). Irgendwo findet der Leser auch Artikel zur einer vergangenen Landtagskandidatur auf zum Beispiel über Stadtteilverkehr in Moosach. Der Münchner Merkur schreibt über „Arnold Schiller, der als Beruf „Liquidator“ angibt, auf Listenplatz 26. Er propagiert auf seinem Wahlplakat „Die Gedanken sind frei“ und steht damit ganz in der Linie seiner Internet-affinen Partei.“ ohne mich jemals gefragt zu haben – zum Länderfinanzausgleich hatte und habe ich eine etwas differenziertere Position und Liquidator ist nicht mein Beruf sondern war eine zeitweilige Funktion. Das Netz vergisst nichts, das bedeutet aber nicht, das alles was im Netz steht wahr ist.
Das ich am 28. September 1998 dies hier unterzeichnet habe, ist allerdings wahr.Und auch sowas habe ich damals verbrochen.

Ich bin jetzt seit über 20 Jahren in diesem Merkelschen Neuland unterwegs und glücklicherweise ist einiges vergessen und manches ist aber auch unglücklicherweise vergessen. Ich war wohl einer der ersten, die Javascriptpopupfenster in den 90er Jahren des letzten Jahrtausends geschrieben haben und der Code landete dann bei Htmlgoodies, meine schöne Emailadresse vom Bürgernetz München habe ich aber mit dem Untergang des Bürgernetzes verloren und erkannte dabei wie wichtig es ist eine eigene Domain zu haben. Firmen und Netze kommen und gehen. Altavista war mal die Suchmaschine jetzt ist es Google.

Als alter Usenetter folgte ich nicht jedem Trend aber landete letztlich doch bei Facebook und Twitter. Ich weiß das Snapchat und Whatsapp neuerdings cool sind, aber wahrscheinlich ist die junge Horde schon wieder zwei Häuser weiter gezogen.

Als ich 1992 bei der bayerischen Staatsbibliothek anrief, weil ich wissen wollte, wie sie denn aus dem Internet erreichbar wären, waren die ein wenig überfordert. Eine Datex-P-Adresse konnte ich immerhin entlocken.  Heute weiß wahrscheinlich kein Schwein mehr was das ist. Aber die bayerische Staatsbibliothek ist bis heute noch nicht in dem Internet angekommen, das ich mir vorstelle. Microsofts versprechen sind langweilig und werden auch nicht erfüllt. Das freie Wissen, was ich mir in den 90er des letzten Jahrtausends erträumte, wird nicht kommen.

Ich war schon immer ein politischer Mensch. Sei es das ich mit 15 die Jungen Liberalen Bayern mitgründete oder mit 19 Kinder vor dem Verhungern retten wollte. Eine Bürokratiereform wollte ich schon damals und habe sie bis heute nicht erlebt. Im Gegenteil es ist in den letzten 30 Jahren schlimmer und schlimmer geworden.

Es nützt auch wenig Demos zu organisieren, die erfolgreichste bisher war am 18.4.2015 mit 20.000 Teilnehmern in München gegen CETA und TTIP.

Gewonnen haben bisher immer die mit dem Geld. Das ist eines der Dinge, die ich nicht habe. Ich habe überhaupt wenig, ich bin lieber. Das schlimme ist, ich bin mir treu und das können manche gar nicht ab.

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