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Bemerkung:

Im Winter 1984 auf 1985 scheiterte ich das erste Mal an meinen politischen Ansprüchen und meinem Unvermögen. Der „weiße Mensch“ der ich war, das wohlverzogene gutbürgerliche Kind von 19 Jahren, der nur seine weiße Welt ohne Visa und Hungersnöte kannte, bildete sich ein mit der Hoplahierkommich-Masche eines alleswissenden Europäers kurzerhand nach Äthiopien fahren zu können und dort gegen die Hungersnot vorgehen zu können. Es war gut, dass mich der Zöllner in Figuid nicht in die Sahara einfahren lies, den Erstens hätte dieser europäische Bengel nicht überlebt und Zweitens ist Helfenwollen, nicht das gleiche wie Helfenkönnen.

Mit meinen über fünfzig Jahren heute, weiß ich mehr über das politische Können und das politische wollen. Mein Scheitern ist geblieben. Bis zum heutigen Tage habe ich die Welt nicht verbessert.

Es ist mein Wunsch die Welt zu verbessern, es ist wirklich mein Wunsch. Insofern glaube ich auch, dass Obama es ernst meinte, aber es ist eben ein Unterschied zwischen Können und Wollen.

So sage ich nur eines „Ja, ich will!“, aber wollt auch Ihr? Die Behauptung, „Yes, we can!“ ist allzu optimistisch, denn erstmal müssten wir es wollen und daran ist Obama ja letztlich gescheitert. Die Mehrheit im Kongress wollte eben nicht. Was für Amerika der Kongress ist, ist in Deutschland das Parlament. Selbst wenn ich in das Parlament käme, dann ist eines vollkommen klar, ich kann dann nicht die Mehrheit in diesem Parlament ändern.

Genausowenig wie ich nach Äthiopien gekommen bin, begebe ich mich auf eine Reise und werde höchstwahrscheinlich nicht in das Parlament kommen, denn dazu müsste ich ein Direktmandat erobern und die Mehrheit müsste wollen, dass ich dorthin komme. Habt Ihr schon mal erlebt, dass ein Direktkandidat ohne eine Unterstützung einer Partei das geschafft hat? Ich nicht!

Jeder Parteikandidat hat die Werbemittel und die Unterstützung seiner Partei hinter sich und sehr häufig ist der Amtsinhaber mit seinen Diäten, die er im Bundestag erhält finanziell so gut ausgestattet und bestückt, dass ein Noname keine Chance hat. Die SPD gibt im meinem Wahlkreis eine Parteizeitung an alle Haushalte heraus den „Wadlbeisser“, wenn ein Direktkandidat da mithalten wollte, da bräuchte er gut und gerne über 100.000 Euro, die ich nicht habe.

Ich bin also verrückt, weil ich es trotzdem versuchen will. Das schlimmste was passieren könnte, ist, dass Du die Welt änderst.

Ja, ich will. Willst Du?

 

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